Astrologie, Yoga und Genuss

Astrologie, Yoga und Genuss

von Sonja Schön


„Man ist was man isst“, sagte einst der Philosoph Ludwig Feuerbach (1804-1872). Diese Erkenntnis ist nicht neu, sondern so alt wie die Menschheit. Schon in den Upanischaden aus dem 3. und 4. Jahrhundert vor Christus wird die Nahrung in „nutzlos“, „irritierend“ und „lebenswichtig“ eingeteilt. Essen und Trinken hat also positive oder negative Wirkungen. Deshalb geht man im Yoga auch von den drei Qualitäten der Nahrung aus und teilt sie in „Sattva“, „Rajas“ und „Tamas“ ein. „Sattva“ bedeutet „reine Substanz“ und umfasst Obst und Gemüse. Rajaische Lebensmittel sind Zwiebeln, Knoblauch und scharfe Gewürze, die anregend wirken. Tamaische Nahrung wie Fleisch, Alkohol, Junkfood und Konserven dagegen sind schwer, schwächend und machen müde. Yoga-Schüler sollten deshalb natürlich, einfach und vegetarisch essen, eine Mischung aus „Sattva“ und „Rajas“. So bleibt der Körper vital und gesund, der Geist ruhig und entspannt.

Der Mond im Horoskop bestimmt den Geschmack
Auch in der Astrologie ist die Ernährung wichtig. Sie wird durch den Planeten Mond im Horoskop symbolisiert. Der Mond sagt uns, welche Nahrung wir brauchen, um uns wirklich wohl zu fühlen. Dazu gehört auch der Genuss. Denn wer nicht genießt, wird ungenießbar. Dabei benötigt jeder etwas anderes.

So sind zum Beispiel Menschen, die den Mond im Tierkreiszeichen des Stiers haben, Gourmets und Gourmands. Sie wollen Qualität und Quantität.

Bei Horoskopeigner mit Mond in der Waage „isst das Auge mit“. Essen ist für sie ein Fest der Sinne. Alles muss farblich und geschmacklich zueinander passen.

Menschen mit Mond im Widder mögen scharf gewürzte Fleischspeisen wie Chili con Carne oder Tartar. Falls ihre Gaumen nicht glühen, nehmen sie die Pfeffermühle oder Sambal Olek zu Hilfe.

Abwechslung ist das Wichtigste für Menschen mit Mond in den Zwillingen. Sie wollen sich nicht festlegen und bevorzugen Büffets oder den Schnellimbiss. Da sie gerne zwischendurch naschen, werden sie bei Süßigkeiten und Desserts schwach. Menschen, die vom Mond im Krebs regiert werden, essen mal viel und mal wenig. Für sie ist Essen Seelennahrung und hat mit Erinnerung zu tun. Sie lieben die Gerichte ihrer Kindheit und sammeln gerne Rezepte. Weiße Milchspeisen und Pudding stehen bei ihnen ganz oben, aber auch Meeresfrüchte und Scampis.

Menschen mit Mond im Löwen lieben Nobelrestaurants mit Prunk und Glamour. Luxus, Lust und Leidenschaften sind ihr Ding. Deshalb mögen sie Hummer, Kaviar, Garnelen und Champagner. Alternativ kommen auch Rinder-Filets und Ente in Frage.

Bei Menschen mit Mond in der Jungfrau muss das Preis-/Leistungsverhältnis stimmen. Sonst schlägt ihnen das Essen auf den Magen. Als Ernährungsexperten beschäftigen sie sich mit Inhaltsstoffen, Aromen, Kalorien und Cholesterinwerten. Da sie eine empfindliche Verdauung haben, essen sie vor allem Vegetarisch.

Menschen mit Mond im Skorpion sind geheimnisvoll und mystisch. Entweder haben sie alle Laster oder gar keins. Sie schwanken zwischen Fasten und Fressen und betreiben Kochen und Essen als Ritual. Ein blutiges Steak und Sashimi lassen sie jubilieren. Knoblauch, Zwiebeln und Meerrettich dürfen nicht fehlen.

Menschen mit Mond im Schützen sind international und großzügig. Sie bevorzugen extravagante Speisen mit einem exotischen Touch. Kleine Portionen lehnen sie ab, weil sie gerne schlemmen und von allem probieren. Wer ihnen eine Freude machen will, sollte sie zu Straußensteaks oder indischem Curry einladen.

Menschen mit Mond im Steinbock sind Asketen. Wenn sie überhaupt genießen, dann muss die Nahrung von hoher Qualität sein und wertvolle Inhaltsstoffe liefern. Feste Essenszeiten und eine klassische, heimische Küche mit Tafelspitz, Krautwickel und Apfelkuchen sind ihnen am liebsten.

Menschen mit Mond im Wassermann essen gerne mit Freunden und wollen immer wieder Neues erleben. Sie lieben kulinarische Experimente wie zum Beispiel Erbseneintopf mit Ketchup. Dazu trinken sie metallic-farbige Cocktails. „Hauptsache verrückt“ ist ihr Credo.

Wenn Menschen Mond in den Fischen einen filetierten Fisch essen, dann brauchen sie auch immer ein alkoholisches Getränk dazu. Denn: „Fisch muss schwimmen!“ Schließlich sind Fische ihrer Meinung nach kein Wasser-, sondern ein Weinzeichen. Verführen kann man sie vor allem mit flambierten Desserts. Wer nicht nur seinen eigenen Mond kennt, sondern auch die Mondstellung seines Partners oder seiner Partnerin im Horoskop kann ihn/sie besser verwöhnen. Schließlich entzündet sich, wie die Franzosen sagen, die „Fackel der Liebe“ in der Küche!

Sonja Schön

Sonja Schön hat sich als Astrologin auf die Gebiete Gesundheit, Liebe, Schicksal und Karriere spezialisiert. In Wellness-Seminaren im Hotel Kranzbach sowie auf Astrologie-, Kunst- und Genussreisen gibt sie ihr Wissen und ihre Passion weiter.

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