Yoga Flow

Tipps und Infos zu Yoga Flow

Was ist eigentlich Yoga Flow?

Yoga Flow ist ein Vinyasa basierter Yogastil. Vinyasa bedeutet „etwas, das in einer besonderen Weise angeordnet ist“ oder „was man auch anders machen kann“. Konkret bedeutet dies, dass beim Flow Yoga Asanas in sinnvoller Weise miteinander kombiniert werden. Man übt nicht eine einzelne Form sondern fließt von Asana zu Asana. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Atmung. Die Bewegung ist synchron mit der Atmung, beide bilden eine Einheit, sind miteinander verbunden. Idealerweise findet während dem Üben eine Verschmelzung statt von Körper, Atem und Form. Das ist Meditation in Bewegung.

Anders als bei anderen Vinyasa Yoga Stilen wie zum Beispiel Ashtanga Yoga sind die Sequenzen, die man übt nicht festgelegt. Man kann verschiedene Asanas miteinander kombinieren und so eine erfrischende, beruhigende oder ausgleichende Praxis gestalten. Solange man sorgfältig darauf achtet, dass die Reihenfolge der Asanas in einer Sequenz sinnvoll ist, und der Körper behutsam auf schwierigere Asanas vorbereitet wird, kann sich jedes Experiment als spannende Reise in einen bisher unbekannten Raum verwandeln. 

Geschichte des Yoga Flow

Die Geschichte des Yoga Flow ist älter als man denkt. Im Grunde genommen sind die Sonnengrüße ja genau das: eine fließende Yogapraxis. Aus philosophischer Perspektive betrachtet könnte man sogar noch weiter zurückgehen. Immerhin stellt schon Patanjali in seinen Yogasutren fest, dass alle Erscheinungsformen der materiellen Welt sich im immerwährenden Fluss befinden. Auch wenn wir es vielleicht nicht wahrnehmen (können) und oft auch gar nicht wahrhaben wollen.

Ich würde daher gar nicht sagen, der Yoga Flow wurde in diesem und jenem Jahr von der Lehrerin oder diesem Lehrer erfunden. Viel interessanter als die Geschichte des Flows ist aber doch sowieso seine Zukunft. Denn Yoga Flow ist niemals fertig. Er entwickelt sich immer weiter, passt sich den Menschen und ihren Bedürfnissen an. 

Ablauf eines Yoga Flow Unterrichts

Weil der Yoga Flow ein so offener und freier Stil ist, kann man nicht genau sagen, wie eine typische Flow-Praxis aussehen muss. Es gibt aber sicher einige Elemente, die besonders charakteristisch sind.  Viele Lehrer beginnen nach einer kurzen Einstimmung (das kann eine kurze Meditation sein, ein gesungenes Mantra oder das Ankommen im Raum und im Körper in der Rückenlage) mit einigen einfachen Flows zur Mobilisierung der Wirbelsäule. Dann könnte eine ebenfalls dynamisch-fließende Sequenz zur Kräftigung der Körpermitte (tiefe Bauchmuskulatur) folgen. Ein stabiles Zentrum ist enorm wichtig für diesen Stil, um die Gelenke zu schützen. Denn auch im Flow Yoga soll das Asana nicht nur Leichtigkeit, sondern auch Stabilität haben.

Das wesentliche Merkmal ist also, dass man selten in einem Asana länger verweilt. Wie ich schon sagte fließt man wie beim Sonnengruß im Rhythmus der eigenen Atmung von Form zu Form. Musik kann dabei eine Unterstützung sein und den Flow mittragen. Allerdings ist es nicht ganz einfach eine wirklich passende Musik auszuwählen.

Welche Auswirkungen hat Yoga Flow auf die Gesundheit?

Die meisten Menschen heutzutage haben viel zu wenig Bewegung. Oft sitzen wir stundenlang am Schreibtisch, vor dem Bildschirm oder haben berufsbedingt andere Haltungen, in denen sie statisch verharren. Dies wirkt sich natürlich negativ auf den gesamten Bewegungsapparat aus. Häufiges Sitzen etwa verengt die Hüften. Die „Bildschirmhaltung“ lässt den oberen Rücken rund werden, die Schultern eng.

Darum ist der Yoga Flow auch eine sehr zeitgemäße Yoga-Praxis, da er genau bei dieser Bewegungsarmut ansetzt. So werden nach und nach Gelenke wieder frei, die einzelnen Partien der Wirbelsäule moblisiert, die Bandscheiben durch den steten Wechsel zwischen Druck und nachlassendem Druck optimal ernährt. Die Lebensenergie (Prana) durchfließt den ganzen Körper und man fühlt sich saftig, kraftvoll und geschmeidig zugleich.

Übernehmen Krankenkassen die Kosten Yoga Flow Kurse?

Es ist erfreulich, dass inzwischen viele Krankenkassen anerkennen, dass Yoga sich positiv auf die körperliche und seelische Gesundheit auswirkt. Viele Kassen finanzieren ihren Versicherten inzwischen Yogakurse. Allerdings meist nur zehn Termine im Jahr und dann auch nur bei Lehrenden, die eine offizielle Anerkennung der Kassen haben. Diese Zulassung ist nicht unbedingt einfach zu bekommen, was ja auch berechtigt ist.

Nur leider sind die Gutachter oft nicht besonders sachkundig und die Kriterien sind zwar relativ streng, aber trotzdem nicht zwingend dazu geeignet Qualität zu garantieren. Ganz allgemein bin ich der Meinung, dass es Sinn macht regelmäßig Yoga zu praktizieren, weil es gut tut und nicht, weil die Krankenkasse die Kosten für zehn Termine übernimmt, die zwar ein guter Anfang sein können, aber niemals der ganze Weg.

Tipp:

Der Yoga Flow ist ideal für alle, die sich mehr (körperliche, geistige und seelische) Flexibilität und Leichtigkeit in ihrem Leben wünschen und sich dem Fluss des Lebens voller Neugier, Vertrauen und Freude hingeben oder genau das wieder erlernen möchten.

Mehr über Yoga Flow

Hat Dir der Artikel von Simone von Moveo Berlin über Yoga Flow gefallen oder hast Du bestimmte Aspekte vermisst? Dann schreib uns einfach. Natürlich kannst Du aber auch Mitglieder der Yoga-Community zu Rate ziehen oder im Yoga Forum über Yoga Flow diskutieren.

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